Katell Gélébart in 3sat Kulturzeit extra

Müll - Das Gold der Zukunft. Katell Gélébart macht Kunst aus Müll

Seit 2001 kreiert sie Kleidung, Taschen, Lampen, Möbel - und zwar ausschließlich aus Materialien, die bereits vorhanden sind. 2012 hat die französische Recycling-Designerin Katell Gélébart dafür den Kairos-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung, einen der höchstdotierten Kulturpreise in Europa, bekommen. Jetzt ist ihr Werk auf der dOCUMENTA (13) zu sehen.

Wo Katell Gélébart arbeitet, wird genäht. Das ist die Konstante in ihrem Leben an der Nahtstelle zwischen Handwerk, Design und Kunst - auch in einer Wohnung im indischen Pune, wo die Französin ihre Inspiration ausnahmsweise in den Dienst einer anderen Künstlerin stellt. Die Inderin Tejal Shah bereitet hier ihr Shooting für eine Videoinstallation vor, die sie auf der dOCUMENTA (13) ausstellt. Gélébart wurde gebeten, Kostüme für eine Gruppe von Tänzern zu entwerfen. "Wir hätten auch alte, ausrangierte Bettücher nehmen können, das wäre mir lieber gewesen, aber wir hatten nicht genug davon und sind unter Zeitdruck", erklärt die Künstlerin.

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