„Die Post-Kollaps-Gesellschaft“: Buchbesprechung auf taz.de

28.01.13, von Annette Jensen

Johannes Heimrath denkt über ein funktionierendes Gemeinwesen nach. Und kommt zu dem Schluss: Verzicht muss nicht nur negativ sein.

Unser Zivilisationsmodell ist extrem instabil und wird zusammenbrechen. Das steht für Johannes Heimrath außer Frage. Das krebsartige Wirtschaftswachstum, die permanente Ressourcenübernutzung und die Unfähigkeit auf solche Entwicklungen anders zu reagieren als mit Durchwursteln machen den Kollaps unausweichlich. Versuche, die Ökonomie grüner zu gestalten, verzögern und verschlimmern die Entwicklung nur, weil sie am Wachstumscredo festhalten. Für Reformen sei es zu spät, so die These des Autors.

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